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FC Furth II - SG Silbersee 08 0:1 (Tor: Michael Müller)
Nachdem die erste Mannschaft letzte Woche gegen Furth II eine empfindliche Niederlage einstecken musste, setzte man sich nur sechs Tage später auswärts mit 0:1 durch. Die zweite Mannschaft spielte am Sonntag in Chamerau ohne die Tormaschinen der A-Jugend 3:3. (Aufstellung + Wahl beste(r) Spieler)
Gegen den punktgleichen FC Furth II gab es am Samstag nichts anderes als einen Sieg, wollte man verhindern, dass man einen Tabellenplatz abrutscht. Am Ende setzte man sich dann auch verdient durch, obwohl der Erfolg alles andere als ungefährdet war. Die Mannen um Dietlinger waren auf Wiedergutmachung aus, das merkte man auch auf dem Platz. Im Vergleich zu letzter Woche war durchaus mehr Engagement und Kampfgeist zu sehen, wenn auch spielerische Höhepunkte abermals fehlten, was aber bei der miserablen Trainingsbeteiligung kein großes Wunder ist. Dennoch hatte man gegen den FC Furth II durchaus den ein oder anderen Hochkaräter, doch wer auch immer sein Glück versuchte, scheiterte meistens an sich selbst bzw. am Schlussmann der Gastgeber. In Hälfte eins hatten unter anderem Andreas Dietlinger und Michael Müller gute Möglichkeiten, konnten aber nichts Zählbares herausholen. So ging man dann mit einem 0:0 in die Halbzeitpause, hatte aber das Spiel mehr oder weniger im Griff, allerdings war der Gast durch seine schnellen Stürmer durchaus kontergefährlich.
In Abschnitt zwei veränderte sich das Spielgeschehen nicht wirklich. Die ersten 15 Minuten war die wohl stärkste Phase der Silbersee-Jungs, in der ein wenig Fußball gespielt wurde und auch das Tor fiel. Schnellbögl Andreas legte auf Andreas Dietlinger ab, der wiederum den freistehenden Michael Müller sah. Dieser nahm den Ball etwa 16 Meter vor dem Tor an und versuchte sein Glück mit dem linken Fuß. Der alles andere als gelungene Schussversuch fand mit freundlicher Unterstützung des Further Schlussmannes den Weg ins Tor. Doch statt sich von der Führung Selbstvertrauen zu holen, fing man wieder an den Gegner durch eigene Fehler stark zu machen. Trotzdem konnte man unter anderem durch Hannes Eiber, Thomas Häusler und Georg Dietlinger gute Chancen verbuchen, aber leider sprang kein weiteres Tor dabei heraus. Zum Schluss wurde es sogar spannend, als der gut agierende David Gerhardinger unberechtigt ca. zehn Minuten vor Schluss mit der Ampelkarte vom Platz gestellt wurde. Nur kurz vorher musste der kompromisslose Gerhardinger einen Ball mit dem Kopf von der Linie kratzen. Doch die Further konnten aus der Überzahlsituation kein Kapital schlagen, vor allem auch, weil man mit Kapitän Tobias Frank einen fehlerfreien Rückhalt in der Mannschaft hatte.
Etwas erleichtert geht man jetzt auf Platz neun in die Winterpause. Für die Rückrunde kann sich Dietlinger und Co. bloß wünschen, dass die Trainingsmoral und der Mannschaftsgeist der Truppe wieder steigt, denn sonst brechen noch härtere Zeiten an, als die, die man momentan durchlebt. |